eisblau&honigsüß

Lichtblick

(Schon vor einer Weile aufgenommen, aber nie dazu gekommen, das Bild auch zu posten.)

(Schon vor einer Weile aufgenommen, aber nie dazu gekommen, das Bild auch zu posten.)

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so war das nicht geplant

Es läuft nie so, wie man es plant. Ich habe es zwar geschafft, den gestrigen Tag bis zum Abend außer Haus zu verbringen. Hätte ich mir aber auch sparen können – die Handwerker waren vielleicht da (oder vielleicht auch nicht), aber repariert ist nichts. Das Problem besteht nach wie vor.

Ob sie da waren, warum nichts repariert wurde, wann sie das denn nun machen wollen – keine Ahnung. Angerufen haben sie mich nicht. Ich werde auch ganz gewiss nicht anrufen, obwohl das natürlich die einfachste Möglichkeit wäre, Infos zu bekommen.

Stresst mich das ganze? Ja und nein. Stressen tut mich nur die Ungewissheit, wann ich wieder flüchten muss. Eine geplante, vorbereitete Flucht ist eben leichter als halbsüberkopf wegzulaufen.

Ärgert es mich, dass ich gestern unnötigerweise den ganzen Tag draußen verbracht habe? Nein, definitiv nein. Der Tag war gut. Um mich zu beschäftigen habe ich einiges erledigt, das längst erledigt werden sollte. Einen mir bislang unbekannten wunderbaren Waldwanderweg habe ich auch entdeckt: in Gedanken versunken bin ich an der falschen Stelle von meiner gewohnten Route abgebogen und habe mich „etwas“ verlaufen… Da ich aber reichlich Zeit hatte und das Wetter gut war, hat mich das nicht weiter gekümmert und ich bin dem unbekannten Weg gefolgt. Es hat dann zwar eine Weile gedauert, bis ich wieder wusste, wo ich bin (und wie ich zur Stadt zurückkomme), aber die Strecke ist wirklich schön und werde ich öfters mal nutzen.

Somit ein gemischtes Fazit für gestern: ärgerlich, dass die Handwerker nicht getan haben, was sie wollten/sollten. Stressig durch die Ungewissheit. Aber ein produktiver Tag war es für mich und der lange Waldspaziergang hat mir gut getan.

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warum ich den Winter liebe :)

Sieht irgendwie flauschig aus, die Schneedecke...

Sieht irgendwie flauschig aus, die Schneedecke…

 

... und die Schneekristalle funkeln so herrlich in der Morgensonne!

… und die Schneekristalle funkeln so herrlich in der Morgensonne!

 

Der Schwan war nicht sehr begeistert von meinem Wunsch, am frühen Morgen Fotos zu machen... Vermutlich ein Morgenmuffel ^^

Der Schwan war nicht sehr begeistert von meinem Wunsch, am frühen Morgen Fotos zu machen… Vermutlich ein Morgenmuffel ^^

 

Jedes Jahr aufs Neue schön anzusehen: blühende Zaubernüsse im Schneepelz.

Jedes Jahr aufs Neue schön anzusehen: blühende Zaubernüsse im Schneepelz.

 

zaubernuss2

 

zaubernuss1

 

Schlittschuhlaufen verboten...

Schlittschuhlaufen verboten…

 

Tosendes Wasser und mit Eiszapfen geschmückte Zweige. Baden sollte man hier besser nicht.

Tosendes Wasser und mit Eiszapfen geschmückte Zweige. Baden sollte man hier besser nicht.

 

Winterbach im Winterwald.

Winterbach im Winterwald.

 

Eisblumen säumen das Flussufer.

Eisblumen säumen das Flussufer.

 

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Schnee =)

Heute keine Lust zum Schreiben. Deswegen nur zwei Eindrücke von meinem 5-Stunden-Spaziergang. (Und für mich die Erkenntnis, dass ich beim nächsten Spaziergang nach langer Zeit wieder meine Kamera mitnehmen muss, denn Motive habe ich viele gesehen, aber Photographie mit dem Handy macht keinen Spaß.)

Winterlandschaft

Winterzauberwelt =)

 

Schwäne im Schnee

Ist denen nicht kalt an den Füßen?

 

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Herbstzauber

Nach langem habe ich wieder einen ausgedehnten Spaziergang durch den Wald gemacht. Die Luft roch so wunderbar nach Herbst – nach Sonne und Laub. Die Blätter raschelten unter meinen Schritten, die Bäume bewegten sich sachte im Wind. Zwei Eichhörnchen huschten zwischen den Bäumen und über den Weg, beide eifrig damit beschäftigt, die besten Nüsse für den Winter zu verscharren.

Ich blieb stehen und sah ihnen eine Weile zu. Sie sahen mich zunächst skeptisch an, störten sich dann aber nicht mehr an meiner Anwesenheit. Sie sprangen so dicht an mir vorbei, dass ich sie hätte greifen können. So viel Leben in diesen beiden kleinen wuseligen Geschöpfen. Eine Freude, ihnen zuzusehen.

Ein Mann kam aus der anderen Richtung. Er sah irritiert aus, als er mich da stehen sah, ganz reglos mitten auf dem Weg. Dann bemerkte er die Eichhörnchen. Lächelte. Und blieb stehen. Da standen wir beide, er und ich, minutenlang, und um uns herum legten die Eichhörnchen ihren Wintervorrat an. Wir folgten den Tieren mit unseren Blicken. Sahen uns an. Lächelten und schwiegen. Sprachen auch kein Wort, als wir beide wieder unserer Wege gingen. Manche Augenblicke sind so zauberhaft, dass es keine Worte braucht.

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