eisblau&honigsüß

eisblau&honigsüß

Manchmal ist das Leben honigsüß.

Manchmal klebrig und zäh.

Manchmal ist es eisig kalt.

Manchmal klar wie eine frostige Winternacht.

Das Leben hat so viele Seiten und so viel zu bieten. Manches ist schön, manches nicht. Für alles soll hier ein Platz sein. Ich schreibe über schöne Erlebnisse, Zaubermomente und Erfolgsmomente. Aber auch über Abstürze, Dunkelheit und die Schwierigkeiten, das Leben gut zu meistern.

Ich bin Ende 20. Ich bin Studentin im naturwissenschaftlichen Bereich. Forschung und Laborarbeit sind meine Liebe.

Ich bin Einzelgänger, aber ohne meine Freunde könnte ich nicht leben. Ich kann tagelang schweigen und im nächsten Augenblick wie ein Wasserfall reden.

Bibliotheken sind meine Oasen in einer viel zu hektischen, viel zu anstregenden Welt. Ohne Bücher wäre ich verloren. Ohne das Schreiben ebenfalls. Ich blogge seit meiner Jugend, mal mehr, mal weniger, mal hier, mal dort.

Als ich 16 Jahre jung war, kam ich zum ersten Mal in eine Psychiatrie. Ich habe aufgehört zu zählen, wie oft ich inzwischen stationär behandelt wurde. Ich habe eine komplexe PTSD, rezidivierende Depression und eine nicht näher bezeichnete dissoziative Störung.

Ich habe viele Seiten. Nur wenige kennen alle. Manche würden nicht im Traum vermuten, wieviel Zeit ich schon in Psychiatrien verbracht habe. Andere glauben mir nicht, wie normal mein Leben in vielen Bereichen trotzdem ist.

Universität und Psychiatrie. Studium und Therapie. Normalität und Irrsinn.

Das bin ich – und noch so viel mehr.

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4 responses to “eisblau&honigsüß

  1. momotraeumt sagt:

    Ich begleite dich gerne auf deinem Weg zu den Sternen. Das ist ein schönes Ziel. Und wie immer schicke ich dir viel Kraft für jeden Schritt.

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  2. E. sagt:

    Hallo! ❤
    Ich habe dich für den Liebsten Blog Award nominiert!
    Ich würde mich freuen, wenn du mal einen Blick reinwirfst 🙂

    In Liebe, E.
    https://letitgoforever.wordpress.com/2015/04/11/liebster-blog-klappe-die-zweite/

    Gefällt mir

  3. „Ich habe viele Seiten. Nur wenige kennen alle. Manche würden nicht im Traum vermuten, wieviel Zeit ich schon in Psychiatrien verbracht habe. Andere glauben mir nicht, wie normal mein Leben in vielen Bereichen trotzdem ist“

    Word. Das beschreibt es so gut. Wobei dieser Zwiespalt vor allem in mir drin tobt und mich hin und her- und oft zerreißt.

    Gefällt 2 Personen

  4. Wie gut ich dich verstehen kann! Auch in meinem Psychologiestudium vermutet niemand, dass ich selbst der größte Psycho von allen bin und besser selbst Therapie mache als zu lernen andere Menschen zu therapieren.

    Im Gegensatz zum allgemeinen Gesellschaftsglauben sind psychische Krankheiten oft nicht sichtbar, oft sogar ganz gut ins Leben zu integrieren. Auf der anderen Seite ist das aber für mich oft schwierig, da ich so Situationen ausgesetzt werden, die mich überfordern ohne dass es jemand mitbekommt.

    Du hast einen schönen Blog, der sich vor allem mal durch sein Design von den anderen abhebt. Werde bestimmt öfter vorbeischauen!

    Herzliche Grüße,
    Julia der Psycho 😉

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