eisblau&honigsüß

- 28. August 2015

Zu viele Gedanken, zu viele Gefühle. Zu viel, als dass ich über irgendetwas davon schreiben könnte. Ich weiß nicht, wo ich anfangen und wo ich aufhören sollte. Wie Reiskörner im Trichter – die Körner verkanten und nichts, nichts, nichts fließt durch den Trichter.

Dr. H. hat sich gestern sehr viel Zeit für mich genommen. Dadurch konnte ich wenigstens ein bisschen was herauslassen. Ich habe wenig geredet, dafür viel geweint. Sehr viel geweint. Irgendwie hat es gut getan. Dass er da gewesen ist. Bei mir saß, während ich weinte. Nicht allein zu sein mit der Trauer und dem Schmerz.

Nach der Therapie hat er mich auf die Geschlossene gebracht. Ich wäre nicht in der Lage gewesen, den Heimweg zu bewältigen. Es war okay, nein, es war gut. Zwei Stunden auf Station, beruhigen, mich wieder fassen, die Welt fassen. Dann nach Hause.

Er hat EMDR vorgeschlagen. Ich weiß nicht, ob ich das machen will. Als ich 17 war, hatte ich EMDR angefangen. Es war ein Desaster. Rückblickend kann ich mehrere Faktoren benennen, warum es damals so schief gelaufen ist. Aber ob es jetzt besser klappen würde? Keine Ahnung. Muss ich noch in Ruhe mit ihm besprechen.


2 responses to “

  1. _X5452 sagt:

    Darf ich fragen, was EMDR bedeutet?

    Liken

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