eisblau&honigsüß

Erfolgsmomente

- 24. Januar 2014

… und dann gibt es doch wieder diese Zaubermomente, in denen die Traurigkeit und die Leere und die Hoffnungslosigkeit wie weggeblasen sind. In denen man im Labor sitzt und sich fühlt wie ein kleines Kind unterm Tannenbaum vor dem Geschenkeberg.

Man schaut durchs Mikroskop und versteht im ersten Moment gar nicht, was man da eigentlich sieht. Denkt, da ist was falsch gelaufen. Macht ein paar Tests. Guckt wieder. Und immer wieder.

Und irgendwann rennt man mit irrem Grinsen zur Chefin, „Du, komm mit, das musst du dir anschauen!!!“ Und die Chefin ist überrascht, aber folgt ohne Fragen. Sie schaut durchs Mikroskop, schüttelt den Kopf, schaut nochmal, „Das ist ja irre!“ Lachen und Schulter-Klopfen. „Wahnsinn! Echt spitze gemacht!“

Es ist schon sieben Uhr abends an einem Freitag, als man dann doch irgendwann an der Bushaltestelle steht. Mit Strahlegrinsen, als ob man auf Drogen wäre.


12 responses to “Erfolgsmomente

  1. qarth sagt:

    Ja, das sind solche Momente … 🙂

    Hatte die Tage auch das eine oder andere Erfolgserlebnis im Job und war schon etwas stolz auf mich.

    Und es war 2 mal recht spät, dass ich dort raus bin. Was auch nicht so oft passiert.

    andi

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  2. So Momente sind einfach geil 🙂

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    • sternenpfad sagt:

      yepp 😀 erst war ich ja frustriert, weil ich dachte, ich hab völligen mist produziert. aber als ich dann verstanden hatte, was ich vor mir sah – hach! wie auf drogen 😀

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  3. schöne Momente … ich seh dich da grad stehen und grins gleich mal mit 🙂

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  4. julimond sagt:

    Also ich weiß nicht genau was du dort unterm Mikro entdeckt hast…. 😉 Aber schön, dass es dich so erfreut hat 🙂

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    • sternenpfad sagt:

      was tolles 😀 😉

      hat es! ich habe seit einer weile versucht, dieses „etwas“ hinzubekommen, aber so wirklich geklappt hat’s nie. tja, freitag kam mir dann der gute alte zufall zu hilfe – und das ergebnis ist einfach nur grandios gewesen 😀

      für genau solche momente liebe ich meinen job. laborarbeit und forschung ist oft einfach nur mühsam und frustrierend. aber ab und zu gibt es diese momente, in denen irgendetwas endlich endlich funktioniert – und man fast umgehauen wird, wenn man das ergebnis sieht, viel besser sogar, als man zu träumen gewagt hätte.

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  5. Rote Rose sagt:

    hi,
    ja,solche Momente sind schön (manchmal zu selten),aber schön und kraftgebend (finde ich und hoffe es auch für dich).

    ich finde es echt super,dass du solche Momente bemerkst und (obwohl es dir eigentlich grad nicht so gut geht – was sich hoffentlich auch bald wieder ändert,oder zumindest irgendwann) sie würdigst,auskostest und evtl aus ihnen kraft schöpfen kannst!!!

    ja,ich bin wirklich stolz auf dich,wie du das alles im Moment machst,wie du versuchst das besste aus dieser schweren zeit zu machen….
    …..wünsche dir noch ganz viele solcher Momente! und ganz viel kraft!!!

    lg
    rote rose

    p.s. du darfst mir natürlich auch jederzeit mailen,wenn du magst,oder einfach mal das Bedürfnis hast mit jemandem zu „reden“, oder so.

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    • sternenpfad sagt:

      aber ist es nicht gerade die seltenheit, die solche momente so besonders und so wunderbar macht? *denk* wenn das alltäglich wäre, würde man sich nicht mehr wirklich darüber freuen können. denke ich.

      kraftgebend – oh ja! tags zuvor habe ich ja noch ernsthaft darüber nachgedacht, die masterarbeit (und damit das studium) hinzuwerfen… aber am freitag habe ich wieder so viel kraft geschöpft und so viel begeisterung, dass ich auf jeden fall weitermachen will!!

      gute momente bemerken und auszukosten, kann ich ziemlich gut. ich habe vor jahren mal angefangen, jeden abend aufzuschreiben, was am vergangenen tag gut gewesen ist und mir gefallen hat. das hat mir sehr dabei geholfen, im alltag auf gute momente zu achten – und sie bewusst wahrzunehmen und zu genießen.

      ja… leicht ist es derzeit nicht. aber aufgeben? das ist auch keine option für mich. also mache ich es wie immer: akzeptieren, wie es ist, und das beste draus machen…

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  6. Enibas sagt:

    🙂 liest sich soooo gut!

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  7. Sabrina sagt:

    Solche Momente muss man festhalten, in virtuelles Geschenkpapier einwickeln, ganz lange im Kopf aufbewahren und an schlechten Tagen auspacken. Hilft nicht immer oder nicht an ganz schweren Tagen, aber manchmal ein bisschen 🙂

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