eisblau&honigsüß

Notfalltermin

Meine Güte, was hab ich schon zu verlieren? Mir gehts gar nicht gut, also kann ich wirklich mal das Angebot nutzen und notfallmäßig zu Dr. H. gehen. Also, so „notfallmäßig“ wie ich es eben hinbekomme – nach Anfrage, ob das geht und er Zeit hat und so… Ich will mich ja nicht aufdrängen und ihn nicht nerven…

Zeit hat er. Also darf ich mich nachher noch bei ihm ausweinen gehen.

Fast bereue ich es. Ich weiß nicht, was ich erzählen soll. Gestern Abend bin ich ziemlich zusammengebrochen, nur noch geweint und Tavor mit Wodka runtergespült. Ich fühle mich so leer und ausgebrannt, ich will nur noch schlafen, nie wieder aufstehen. Ich will morgen nicht nach Heimatstadt fahren. Ich will mir kein neues Laptop besorgen müssen. Ich will nicht Uni-Sachen erledigen müssen, die mir viel zu viel Angst machen. Ich will nicht daran denken, wieviel Praktikum noch vor mir liegt (gerade mal zwei Tage sind rum und ich möchte mich nur noch heulend zusammenrollen und nie wieder ins Labor gehen).

Es ist zu viel, alles ist zu viel. Nur Ruhe gibt es zu wenig. Ein paar Tage frei, nur ich für mich, ganz allein, zudröhnen und schlafen und nicht-in-der-Welt-sein. Ich will so sehr eine Auszeit von meinem Kopf und ich weine, weil keine Auszeit in Sicht ist, nur Anforderungen und Aufgaben und Angst-mach-Sachen.

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Ich.

Will.

Nicht.

Mehr.

(Keine Ankündigung. Nur Gefühl.)

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ich war mal besser

Grad mal zwei Stunden Praktikum und ich mag jetzt schon nach Hause. Ich bin wirklich nicht sehr leistungsfähig derzeit. Und der Tag wird sich noch so lange hinziehen. Ich weiß nicht, wie ich das durchstehen soll.

Es macht mich wütend auf mich selbst. Dass ich nach zwei Stunden schon so erledigt bin, dass ich die Mittagspause dringend brauche. Ich war schon leistungsfähiger *seufz* Wenn das jetzt die nächsten sechs Wochen so gehen wird… Dann kann ich mittendrin abbrechen.

Und der Typ, der mir hier im PC-Raum gerade gegenüber sitzt, starrt mich ständig an. Nervig. Verunsichernd. Hirn sagt: Klar, ist einer von denen. Der überwacht dich.

Ganz klar.

Und Dr. H. sollte ich eigentlich ’ne SMS schreiben, ob der nächste Termin passt. Praktikum ist ja ganztägig, da ist es schwierig, die Psychotherapie unterzubringen. Ich sollte eigentlich mal die Praktikumsbetreuer fragen, wie lange das nachmittags immer gehen wird oder ob ich mal früher abhauen kann wegen Terminen. Aber trau ich mich natürlich wieder nicht. „Was würden die dann von mir denken“ und so. Kaum hat das Praktikum angefangen, will ich schon wissen, wann’s vorbei ist… Macht ’nen super Eindruck.

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technische Verschwörung

Ich glaube allmählich an eine Verschwörung der Technik. Wirklich, die will mich fertig machen. Sonntag hat sich mein Laptop verabschiedet. Montag Abend die (einzige) Lampe in meinem Bad. Gestern stand ich plötzlich im Stockdunkeln in meiner völlig stromfreien Wohnung. Heute Früh ist die Glühbirne im Wohnzimmer durchgeknallt.

Was passiert heute Abend? Vielleicht explodiert der Kühlschrank? Oder der Haarfön wird zum Flammenwerfer?

Gut, bis auf das Laptop ist alles halb so wild. Für’s Bad musste ich zwar erstmal zum Baumarkt fahren um eine neue Leuchtröhre zu besorgen, aber jetzt habe ich wieder Licht. Glühbirne in der Deckenleuchte tausche ich heute Abend aus. Strom habe ich ja auch wieder, dank liebem Nachbarn, der sich in unserem äußerst verwirrenden Sicherungskasten auskennt.

Trotzdem nervt es, dass gerade irgendwie alles kaputt geht. Reicht’s nicht, dass ICH kaputt bin!?

(Über Termin mit Dr. H. gestern schreibe ich vielleicht heute Abend. Muss jetzt gleich ins Labor – erster Tag vom Praktikum. Bin nervös.)

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auf die Schnelle

Nur ein kurzer Eintrag, weil ich nicht viel Zeit habe. Klausur ist geschrieben (mehr schlecht als recht) und jetzt habe ich noch eine halbe Stunde Zeit, bevor ich zu Dr. H. muss.

Ohne Internet zu Hause ist wirklich sehr ungewohnt und auch sehr unpraktisch, irgendwie. Da merkt man mal, wie abhängig man von der Technik geworden ist *seufz* Aber am Wochenende bekomme ich ein neues Laptop, das hoffentlich funktioniert und nicht rumzickt.

Gestern Abend war schrecklich. Nach dem Ausflug in die Chirurgie ging’s mir gar nicht gut. Zum Lernen konnte ich mich auch nicht mehr motivieren, obwohl es dringend nötig gewesen wäre… Stattdessen habe ich mich mit Flashbacks „vergnügt“ und schlussendlich mit Tavor abgeschossen. Nicht sehr klug – nicht wirklich gelernt und dann noch zugenebelt vom Tavor in die Klausur gehen. Naja, kann ich jetzt auch nicht mehr ändern. Vielleicht habe ich ja Glück und es war schlecht genug, damit ich durchfalle *hoff*

Egal jetzt. gleich zum Bus und dann zu Dr. H. fahren. Blut abnehmen und EKG steht heute auch auf dem Programm. Keine Lust dazu, aber muss halt sein bei den Medikamenten. Danach dann Gespräch, ich weiß gar nicht, worüber ich sprechen soll. Außer, dass ich in der Chirurgie war und am liebsten heute wieder dorthin gehen würde.

Oder besser nicht. Irgendwie habe ich derzeit kein Glück mit den Chirurgen. Der am Samstag hat wirklich grottenschlecht genäht. Die Ärztin gestern hat’s besser gemacht, aber mit einer seltsamen Knotentechnik. Ich habe keine Ahnung, wie ich die Fäden da rausbekommen soll. Normal ziehe ich Fäden ja selbst (kann das), aber wegen denen werde ich wohl echt noch zum Hausarzt müssen. So doof. Nervt mich echt.

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