eisblau&honigsüß

betrunkene Gedanken

Sturzbetrunken, aber wach. Ich will nur zurück ins Bett und schlafen, vergessen. Ich will die Bilder aus meinem Kopf bekommen. Ich will dich aus meinem Kopf bekommen.

Und doch – ich liebe dich. Mein Verstand kann tausendmal schreien „Was für ein Schwein!“ Das Herz liebt dich. Das Herz will glauben, dass alles gut ist und du nicht so bist.

Ich will schlafen, jetzt, und das werde ich auch gleich. Und mir graut es davor, morgen früh wieder wach zu werden. Mich auseinandersetzen zu müssen mit dem, was ich bei dir gefunden habe. Entscheidungen zu treffen.

Mir widerstrebt es, dich fallen zu lassen. Und doch – ich hasse dich. Und liebe dich. Ich weiß nicht mehr, was ich für dich empfinde.

T., warum? Warum warum warum?

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rotes Licht

Und der Sonnenuntergang taucht die Welt in ein tiefes Rot. Es sieht aus, als ob der Himmel blutige Tränen weint.

Es schmerzt so sehr. So sehr. In mir drin.

Und noch immer kann – will ich es nicht glauben. Ausgerechnet du!

Warum warum warum.

T., warum?

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das Ende

Mit T. Schluss gemacht. Manches ist einfach unverzeihlich. Ich will – ich kann jetzt hier nicht genauer darauf eingehen.

Ich fühle gerade nichts mehr. Betäube mich mit Tavor und Alkohol. Es ist alles zu viel für mich. Die ganze letzte Woche war ein Alptraum, der von Tag zu Tag schlimmer wurde.

Vielleicht gehe ich später noch in der Klinik vorbei. Dr. H. hat heute Dienst. Aber letztlich – wozu? Ich kann nicht über das reden, was mich zur Trennung bewogen hat.

Ich möchte nur noch schlafen. Nicht mehr sein. Keine Gefühle mehr, keine Gedanken. Ich bin maximal überfordert.

Wie konnte ich ihm jemals vertrauen? Wie kann er mir sowas nur antun?

Es ist ein Alptraum, wie er schlimmer nicht sein könnte.

Es ist das Leben.

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Liebe

Und ich liebe dich trotz allem. Ich liebe dich, liebe dich, liebe dich.

Gefühle und Verstand. So widersprüchlich, manchmal.

Es zerreißt mich – nicht zu wissen, auf was ich hören soll, Kopf oder Herz.

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Tornado

Ich fühle mich wie in einem Alptraum, der immer schlimmer wird. Und ich kann nicht aufwachen, weil es kein grässlicher Traum ist, sondern das verdammte Leben.

Das Leben ist zu einem Tornado geworden, der mich mitgerissen hat und sich immer schneller und schneller und scheller dreht.

Ich weiß nicht, wie es weitergehen wird. Mit T. und mir. Ich will ihn nie wieder sehen. Ich könnte kotzen, wenn ich an bestimmte Dinge denke, die ich nun von ihm weiß. Ich ekel mich, weil er mich so oft berührt hat. Ich möchte meine Haut wegschrubben, keine Spur von ihm mehr an mir haben. Ich möchte vergessen, dass wir miteinander geschlafen haben.

Und doch – sind Gefühle für ihn da. Ich liebe ihn, nach wie vor. Ich kann diese Gefühle für ihn nicht einfach abstellen.

Gestern Abend ist mir alles zu viel geworden. Bedarfsmedikation bis zum Limit ausgereizt. Geweint, bis die Medikamente ihre Wirkung taten und alle Gefühle und Gedanken betäubten und mich in einen gnädigen, traumlosen Schlaf gleiten ließen.

Am liebsten würde ich es jetzt genauso machen. Wieder so viele Bedarfsmedis nehmen, dass ich in tiefen Schlaf falle. Aber das Leben dreht sich weiter, Dinge müssen erledigt werden. Ich muss wach sein, wenigstens ansatzweise funktionieren. Mit all den Gefühlen und Gedanken in mir drin.

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